Anders als es der Titel vermuten lässt, steht nicht der RAF-Terror von 1977 im Fokus. Ausgangspunkt ist vielmehr das gleichnamige Buch des schwedischen Journalisten Stig Dagerman aus dem Herbst 1946, der damals durch das zerstörte Nachkriegsdeutschland reiste.
Christoph Rüping nutzt diesen historischen Reisebericht als Folie für die Gegenwart. Die Inszenierung setzt sich mit den Verlusten der Gegenwart, dem Schwinden gemeinsamer Erzählungen, heutigen Existenzängsten und der Sorge vor dem Erstarken rechter Kräfte auseinander – sucht dabei aber auch nach Trost und neuen Utopien.
Eine Koproduktion von Ruhrtriennale und Deutsches Theater Berlin.
Am 26.09.2026 Premiere/ Spielzeiteröffnung am Deutschen Theater Berlin.